Melanie Plevka

Mein Name ist Melanie Plevka, ich bin 42 Jahre alt, verheiratet, Mutter von vier Mädchen und arbeite als medizinische Fachangestellte und ehrenamtliche SPD-Stadträtin. Ich bin waschechte Langenzennerin – aufgewachsen bin ich in Kirchfembach als älteste von zwei Töchtern meiner Eltern. Wir lebten zusammen mit den Großeltern und der Uroma unter einem Dach, daher weiß ich seit frühester Jugend, was es bedeutet, alle Meinungen zu hören und seiner eigenen Gehör zu verschaffen. Demokratie beginnt bereits in der Familie. 

Miteinander ist entscheidend, Mitgestalten wichtig.

In meiner Jugend engagierte ich mich in der Kirche und der Landjugend. Ich hielt Kindergottesdienste, half beim Babysitten und gab viele Jahre Schwimmunterricht beim TSV Langenzenn. Nach der Schulzeit in Langenzenn absolvierte ich die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten, in diesem Beruf, den ich sehr liebe, arbeite ich seit über 20 Jahren.  

Für Menschen da zu sein ist und war mir schon immer wichtig –
eine Herzensangelegenheit.

Seit 22 Jahren gehört mein Herz Peter, meinem Mann, und meinen vier Mädchen, Kathrin, Jana, Maike und Pauline. Den Lebensweg unserer Kinder nicht nur zu Hause sondern auch in den Kindergärten und Schulen, die sie besuchten, mitzugestalten zu können, hat mich zu verschiedenen Ehrenämtern geführt. Ich wurde Elternbeirätin im Kindergarten, später in der Mittelschule und der Realschule. Unter dem Motto „Leben und Lernen unter einem Dach“ gründeten engagierte Eltern mit mir zusammen den Förderverein der Mittel- und Realschule.

Als Vorsitzende des Fördervereins organisierte ich Prüfungsvorbereitungskurse  und die Berufsinformationsmesse für die Abschlussklassen beider Schulen. Diese Messe findet einmal jährlich statt und erfreut sich auch einer wachsenden Beliebtheit bei den umliegenden Mittel- und Realschulen und dem Wolfgang-Borchert-Gymnasium. Dieses Angebot wird von unseren Langenzenner Unternehmen sehr gerne angenommen – eine Win-Win- Situation für Schulabsolventen und potentielle Arbeitgeber. Wir sollten der beruflichen Ausbildung die gleiche Wertschätzung zukommen lassen wie der akademischen.

In unserem Schulsystem ist durch die Durchlässigkeit (fast) alles möglich und jeder Schüler kann so seinen Platz in unserer Gesellschaft finden. Überregional bin ich im Landeselternverband der Realschulen mittlerweile als zweite Landesvorsitzende tätig. Für die Realschulen haben wir dadurch schon viel erreichen können, wie z.B. die Einstellung von bayernweit 482 Lehrkräften, 40 Schulpsychologen,  60 Schulsozialpädagogen, die Einführung eines Schülerpraktikums für alle Neuntklässler durch die Bildungs-und Erziehungspartnerschaft mit der Bayerischen Wirtschaft und vieles mehr. 

Es lohnt sich, für unsere Kinder zu kämpfen –
sie sind unsere Zukunft.  

Wir müssen ihnen Vorbild sein, ihnen diese Welt erklären, die neuen Technologien nahebringen und uns damit auseinandersetzen.

Durch diese Offenheit und meine Neugier wurde ich als SPD-Stadträtin gewählt und befasse mich dort mit Schul- und Familienpolitik und bin auch im Sozial-, Kultur- und Werksausschuss dabei.

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